Die Mappe:
Jetzt kommt ein Aspekt, den ich selber nie mochte, aber bei einem Schulpraktikum Pflicht ist: Die Mappe
Die Praktikumsmappe fließt in eure AW Note mit ein, hat zwar keinen großen Anteil, aber auch Kleinvieh macht Mist.
Das meiste Material bekommt ihr im AW-Unterricht vor dem Praktikum, wie z.B. Fragebögen, aber das in Massen. Ein Teil davon handelt von der Ausbildung im jeweiligen Beruf, den ihr gewählt habt. Deshalb wäre es nicht schlecht, wenn im Betrieb ausgebildet wird. Wenn dort noch Azubis frei herumlaufen, ist es sogar noch besser.
Dieser Papierkram macht gut 50-60% der Mappe aus, aber der wichtigste Teil ist der Info-Teil.
Und da wären wir auch schon bei ihm angelangt. Viel dazu zu sagen gibt es nicht, aber hier n' paar Tipps:
Verwendet ruhig Fotos, Skizzen, Bilder, also kurzgesagt alles Mögliche. Wer z.B. sein Praktikum beim Friseur macht, sollte fragen, ob man Kunsthaarsträhnen bekommen kann oder man fragt gleich, wo man so etwas bestellen kann. Geschenkt bekommene Bilder von Kindern aus einen Kindergarten machen sich auch nicht schlecht oder eine Inventarsliste von Waren, die in einem Betrieb zum Verkauf Angeboten werden. (voraussgesetzt man macht sein Praktikum in der Richtung: Ein Mandala macht sich in der Mappe eines Informatiksberuf nicht wirklich gut.)

Das 2. Praktikum der Schule:
Das 2. Praktikum lässt nicht lange auf sich warten, aber im Grunde ist es wie das Erste.
Den einzigen Ratschlag, den ich dir da noch geben kann(vorausgesetzt du hast alles bis hierhin gelesen) ist, dass du dir einen anderen Bereich aussuchst. Also, wenn du vorher im Büro warst, dann such dir jetzt etwas Anderes z.B. im handwerklichen Bereich, damit du später vergleichen kannst, was dir eher zuspricht.

Das Wichtigste: Egal wie wichtig euch die anderen Punkte erscheinen, das Wichtigste was man haben soll ist Spass! Jemand der alles langweilig findet, arbeitet nicht mit der Hingabe, wie einer dem es Spass macht. Zudem hat es auch auswirkungen auf eure Ausstrahlung, wo man, wenn man eine negative Ausstrahlung hat, in Betrieben mit viel Menschenkontakt schon mal schlecht auffällt. Außerdem kann es ja auch mal sein, dass ein Betrieb euch eine Ausbildungsstelle anbietet, dann wollen sie auch jemanden, der etwas positives ausstrahlt und keinen Miesmacher.


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